Yamaha hatte zur NAMM Show seine APX und CPX Gitarrenserien überarbeitet vorgestellt. Aus der CPX Serie sticht die CPX7000II sowie deren 12-saitige Schwester hervor.
Die Gitarren der 700er Serie besitzen einen Medium Jumbo Korpus, der groß genug ist, um einen vollen,warmen Sound zu gewährleisten, aber immer noch handlich bleibt und auch für kleinere Gitarristen bequem zu spielen ist. Daran wurde auch bei dem Update auf die CPX700II nichts geändert. Neben neuen Farben gibt es aber auch technisch eine Neuerung, das Tonabnehmersystem.
Die neuen Yamaha CPX Gitarren bekamen zum Jahreswechsel das neue Yamaha A.R.T.-Tonabnehmersystem, welches nicht nur die Saiten, sondern auch den Korpus abnimmt. Damit spielen die gewählten Hölzer für die Decke und die Korpuskonstruktion eine wichtigere Rolle, wenn die Gitarre elektrisch verstärkt wird. Das A.R.T.-System wurde auch in der APX Serie verbaut und soll im direkten vergleich auch über ein Kabel die Unterschiede zwischen den beiden Serien deutlich hörbar machen.
Dies können wir leider nicht ausprobieren, da wir beide Gitarren nicht hier haben. Dennoch lässt sich die neue Serie schön ansehen, wenn auch vorerst über Bilder und Datenblätter. Die Vorgängermodelle waren in jedem Fall sehr gut zu spielen und überzeugten neben einem guten Handling mit einem vollen, warmen Klang. Da die CPX-II Serie eine Verbesserung darstellen soll und am Korpus nichts geändert wurde, wird dies hoffentlich auch immer noch der Fall sein.
Die Yamaha CPX700II hat einen Korpus aus Nato und und eine massive Fichtendecke. Die Verblakung nennt sich „Yamaha non-scalloped X-type bracing“, welche für einen druckvollen Ton sorgen soll, der sich dennoch gut kontrollieren lassen soll. Der Nato-Hals beherbergt ein Griffbrett aus Palisander und geht am 14. Bund in den Korpus über. Dank Cutaway ist es aber kein Problem bis in den letzten der 20 Bünde zu gelangen.
Die A.R.T.-Elektronik wird über die Zarge bedient, so dass man alle Regler während der Performance im Blick hat. Das Batteriefach liegt links davon in Richtung Hals. Es gibt Meinungen, die behaupten, dass es unnötig ist, das Batteriefach getrennt in die Zarge zu lassen, da dieses genauso gut in die Ausfräsung des Kontrollfeldes mit passt. Der Vorteil wäre ein Einschnitt weniger in der Zarge, doch wurde das bei den CPX Gitarren schon immer gemacht und ich konnte beim Vorgänger keine Klangeinbußen wahrnehmen.
Neben dem neuen Tonabnehmersystem wurde die CPX700II im Aussehen re-designed. Yamaha spendierte eine neue Schalllocheinfassung und eine modern anmutende, durchscheinende Kopfplatte in schwarz. Wie das genau aussieht, kann ich Euch leider nicht sagen, da dies kein Testbericht ist, sondern nur eine etwas ausführlichere Produktvorstellung. Eine weitere Neuerung ist der neue Halseinstellstab, den es auch in der APX-II-Serie gab.
Schön ist, dass es die CPX700II jetzt in insgesamt fünf Finishes gibt. Bekannt waren ja schon Natur, Schwarz und Sandburst. Nun kommen noch Brown Sunburst und Vintage Sunburst hinzu. Es gibt zudem ein Lefthand Modell in Natur und eine Variante mit 12 Saiten in Natur oder Schwarz.
Die 12-saitige Variante hört auf den Namen CPX700II-12 hat die gleichen Features und Maße, wie die normale, 6-saitige Version. Einzig die Mensur beträgt hier nicht 650mm, sondern lediglich 634mm.
Die Yamaha CPX700II im Überblick:
- Hersteller: Yamaha
- Serie: CPX
- Typ: Elektro-Akustikgitarre
- Korpusform: Medium-Jumbo mit Cutaway
- Decke: massive Fichte
- Boden: Nato
- Zargen: Nato
- Hals: Nato
- Griffbrett: Palisander
- Brücke: Palisander
- Korpustiefe: 95 bis 115 mm
- Mensur: 650mm (634 beim 12-saitigen Modell)
- Mechaniken: Die-Cast in Chrom
- Vorverstärker: System 64 1-way A.R.T.
- Farben: Natur, Schwarz, Sandburst, Brown Sunburst und Vinatge Sunburst
- 12-Saiter in Natur oder Schwarz
- Linkshänder-Modell in Natur

